Die Leica M9 Kamera ist, wie jede Leica Kamera, echte Handarbeit. Es dauert einige Stunden, bis ein solches Gerät zusammengebaut ist. Schon hier, aber natürlich auch in der sehr guten technischen Ausstattung begründet sich der doch etwas höhere Preis. Die Leica M9 ist eine so genannte Messsucher Kamera, die ähnlich einer Spiegelreflex arbeitet.
Schaut man als Fotograf in den Sucher der M9, so ist das Scharfstellen des Bildes an sich einfach. Zwei versetzt erscheinende Bilder müssen in Einklang gebracht werden. Sind sie absolut kongruent, ist das Foto auch scharf. Da kann man auf den Autofokus schon verzichten, denn dieser fehlt nämlich bei diesem Gerät. Bei einer Bildauflösung von 18 Megapixeln entstehen super Bilder, wahlweise im JPG Format oder DNG Format, für das man das im Lieferumfang enthaltene „Lightroom“ Programm von Adobe Fotoshop benötigt. Für ein von der Leica M9 aufgenommenes Foto als DNG braucht man etwa 36 Megabyte Platz auf der SD Karte - als JPG vergleichsweise zwischen zwei und zehn Megabyte. Alle alten Leica Objektive können auch für die neue M9 Kamera verwendet werden.
Das Display auf der Rückseite der Leica M9 ist 2,5 Zoll groß. Hier findet die Steuerung des Menüs, aber auch die Kontrolle aller Aufnahmen statt. Die Funktion, Filme aufnehmen zu können fehlt bei dieser Kamera. Dafür Liefert das Gerät zwei Bilder in der Sekunde und bis zu acht Fotos in Serie, wenn der Serienbildmodus ausgesucht wird. Danach muss die Kamera, wie viele ihrer Genossen, eine Pause einlegen, um erst einmal alles auf die Speicherkarte zu bringen. Zum Lieferumfang gehört ein Akku.
