Viele Menschen nutzen die Möglichkeiten der modernen Technik, die schon sehr professionelle Kameras auch für den Privatmann erschwinglich macht. Auch die Bearbeitung der Bilder, sodass wirklich sehr eindrucksvolle Fotos entstehen, ist mit den Programmen für den Computer kein großer Aufwand mehr. Selbst wenig geübte Benutzer eines Computers können mit den meisten Foto Softwares umgehen, und sich mit wenigen Klicks ein edles Schwarz-Weiß Foto, eine Fotomontage oder ein besonders bearbeitetes Bild anfertigen. Kein Wunder also, dass man an vielen Orten Menschen trifft, die leidenschaftlich auf der Suche nach Motiven sind, oder dass etliche Bilder vom Haustier angefertigt werden, die dann in einem Fotobuch als ganz persönliches Tierbuch verarbeitet werden.
Auch in vielen Berufen ist die Kamera mittlerweile ein stetiger Begleiter. Der eine hat aus Dokumentationszwecken ein kleines, handliches Gerät bei sich, der andere, und dazu muss er kein direkter Fotograf sein, führt eine professionelle Ausrüstung mit sich. Eine Politesse, nur als Beispiel aufgeführt, macht heute schnell einige Bilder von einem falsch parkenden Fahrzeug, um zu dokumentieren. Auf den Fotos sind dann das Fahrzeug selbst, aber auch der genaue Standort und das Kennzeichen zu sehen, sodass der des Falschparkens überführte Fahrzeughalter keine Chance hat, den Vorwurf der Ordnungswidrigkeit zu entkräften. Auch in einer Detektei wird eine Kamera verwendet, um die Ermittlungen zu dokumentieren. Allerdings wird hier eher zu sehr professionellen Ausrüstungen gegriffen, unter anderem zu Teleobjektiven und anderen technischen Finessen.
So, wie es einen privaten Hobbyfotografen sehr erfreuen kann, durch Probieren und Üben sein Auge zu schulen und immer neue Fotoserien anzufertigen, kann auch ein Profi sehr viele Variationen von Bildern anfertigen. Starfotos, erotische Bilder, Hochzeitsfotos und vieles mehr gehören zu den täglichen Aufgaben eines Fotografen, während sich ein Hobbyfotograf gar nicht festlegen muss, sondern das, was ihm vorschwebt, verwirklichen kann. Ob er Bilder von Insekten macht, durch den Garten wandert und Blumen ablichtet, oder sich auf tolle Landschaftsaufnahmen macht, ist ihm völlig selbst überlassen und einfach eine Frage von Lust und Laune.
Wie professionell die Bilder werden, wird eine Sache sein, die von der Kamera, aber auch von Motiven, Belichtung, Bearbeitung und Entwicklung abhängig ist. Während der professionelle Fotograf dies alles in seiner Ausbildung erlernen muss, kann der Hobbyfotograf sich dies nur durch Kurse oder durch Ausprobieren aneignen. Der Profi arbeitet, wenn er einen Auftrag bekommt, der Hobbyfotograf, wenn er Lust darauf hat. Wer sich dann die eigenen Aufnahmen letztendlich ansieht, liegt daran, wie gut die Fotos geworden sind und wie sie präsentiert werden.
