Ein Digitalfoto, das bei der Aufnahme einige Schönheitsfehler erleidet, kann man mit dem richtigen Programm durchaus reparieren. Dabei kommt es auch manches Mal vor, dass ein altes Foto digitalisiert wurde, es aber dann erst verschönert und von Fehlern befreit werden muss, bevor man es weiter verwenden kann.
Kratzer aus einem solchen alten Foto, das als Digitalfoto eingescannt wurde, zu entfernen, dass man sie nicht mehr sieht, ist eine Kunst. Wenn ich mich einer solchen Aufgabe annehme, will ich nicht, dass man noch Schlieren oder andere Spuren sieht, die auf eine Bearbeitung oder Reparatur hinweisen. Manchmal können hässliche Ecken auch auf andere Weise beseitigt werden. Man legt zum Beispiel einfach einen leichten Nebelrand um das Bild, sodass die unansehnlichen Stellen dahinter verschwinden. Vor allem bei alten Bildern wirkt dies manchmal besser, als das originale Bild. Natürlich funktioniert das nur, wenn kein wichtiger Inhalt vom Digitalfoto dadurch beeinträchtigt wird.
Ein Digitalfoto, bei dem bei der Aufnahme etwas nicht mit rechten Dingen zuging, ist meistens noch viel schneller repariert. Der Kontrast, die Helligkeit, alle roten Augen oder eine leichte Überbelichtung kann durch die automatischen Features in den Bildbearbeitungsprogrammen heute durch beinahe alle Laien korrigiert werden. Ich selbst ändere manuell die Einstellungen, weil man doch etwas genauer an seinen Vorstellungen bleiben kann, als durch die automatischen Features. Auch mir passiert es manchmal, dass ich ein Digitalfoto aufheben möchte, obwohl es auf den ersten Blick unbrauchbar erscheint. Manchmal entstehen bei der Spielerei mit der Software die schönsten Bilder, die ohne den Fehler bei der Aufnahme wohl gar nicht entstanden wären.
